Das Sandmonster Quatschi Rob!

Wie bekommen wir das Problem mit den Sandschuhen in den Griff?

Es ist schönes Wetter und alle Kinder spielen im Außen Gelände und im Sand. Zur Mittagszeit werden regelmäßig die Schuhe im Flur entleert.

„Es müsste ein Monster geben, welches den ganzen Sand auffrisst.“ hatte eines der Kinder angemerkt.

Und so ist ein neues Projekt entstanden.

Die Kinder setzten sich zusammen und ließen ihrer Fantasie freien Lauf. Sie entwickelten ein Monster mit Riesenmund und malten ihn auf. Ganz nebenbei wurden ihre Körpererfahrungen sensibilisiert. Arme befinden sich am Rumpf und die Nase ist zwischen Augen und Mund. Ein reger verbaler Austausch über Farben und Aussehen wurde geführt. Am Ende stand eine gemeinsam entwickelte Skizze für das Monster.

In den nächsten Tagen wurden Materialien gesammelt und Überlegungen zum Umgestalten angestrengt. Die Kinder haben ihre Vorüberlegungen in plastische Arbeit umgesetzt. Aus einem Mülleimer wurde der Bauch und der Kopf ist ein Luftballon.

Sie konnten Materialkunde erfahren und verschiedene Befestigungsmaterialien ausprobieren. Es kam Kleister, Gipsbinden, Klebeband und Farbe zum Einsatz. Für einige Kinder mit einer gewissen Überwindung verbunden. Doch die Umsetzung motivierte so sehr, dass die Kindergruppe ständig wuchs.

Im Endstadium wurden noch wichtige Eigenschaften nachgereicht. Das Monster brauchte noch Fingernägel und Augenbrauen. Die Kinder zeigten sich sehr kreativ und motiviert. Das Monster wird seinen Platz im Flur finden und freut sich schon auf „Sand, welcher nach Käsefüßen riecht“.

Im Ganzen wurden mit diesem Projekt viele Bildungsbereiche abgedeckt  und alle Altersgruppen angesprochen.